Besonders die europäische Konkurrenz hat zugenommen. So ist es auch kein Wunder, dass wir beim abendlichen Spaziergang am alten Hafen zwei Hamburger treffen, die Diana und mich in das Partyzelt der Segler einladen. Nun muß noch erwähnt sein, dass einer der Hauptsponsoren Mount Gay Rum ist und wer einmal in der Schlange zur kostenlosen Bar ansteht, wird feststellen, dass selbst bei Temperaturen um die 28° Celsius ein wärmender Schluck Rum beliebt ist. Wahrscheinlich ist das eine Art Schunkel Training!? Wir haben uns nach der Preisverleihung schnell verabschiedet und gut Glück gewünscht, denn auch für uns hieß es am nächsten Morgen früh raus.Und raus zum Race watching ging es diesmal, ganz klassisch, mit der Liberty Clipper.
Wir hatten eine Verabredung mit dem Training und Management Stab der Windquest. Diana hatte Ihren Charme spielen lassen und so wurden wir von Tom, dem Manager des Teams aus Michigan, auf das Begleitboot eingeladen. Schon die Erklärungen der Regeln vom Spezialisten auf der Clipper waren „uff“ aber die komplexe Strategie hinter diesem majestätischen Sport ist atemberaubend! Schon zwei Stunden vor Rennbeginn sind wir die Strecke abgeflitzt, um diverse Messungen durchzuführen. Am vorherigen Renntag scheint einiges schiefgelaufen zu sein, denn für Strömungs- und Windrichtungsmessungen hatte der Trainer tief in die Bastelkiste greifen müssen.
Nach den Messungen wurde noch einiges am Segelboot justiert und schon konnte es nach ein paar Testmanövern losgehen. Nun würde ich gern ein paar wichtige und vielleicht geheime Details zum besten geben aber ich glaube, dass es selbst in Deutsch und insbesondere in Englisch aufs Gleiche hinaus kommen würde – Latein. Also wurde zu allen Erklärungen fleißig genickt und gelächelt und die wunderschöne Aussicht genossen.

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